Um die Delikatessen des Waldes voll zu genießen, sollten Sie Pilze stets gründlich putzen. Entfernen Sie Erde, Moos, Laub und Nadeln besser nur mit Pinsel und Tuch – Wasser entzieht den Pilzen schnell ihren Geschmack.
Den Spinat verlesen, von groben Stielen befreien. In kochendem Salzwasser blanchieren, eiskalt abschrecken, gut ausdrücken, grob hacken und 250 g abwiegen. Brot in 5 mm große Würfel schneiden, mit Milch befeuchten. Käse entrinden, eine Hälfte grob raspeln und den Rest sehr klein würfeln. Zwiebel und Knoblauch abziehen. Die Zwiebel fein würfeln und in 1 EL Butter weich garen, Knoblauch pressen und dazugeben. Zwiebelmischung mit dem Spinat und den Eiern pürieren. Spinatmasse, Käsewürfel und Mehl zum Brot geben. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Die Masse mit der Hand gut verkneten, zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
Mit angefeuchteten Händen aus der Masse 8 Knödel formen. In reichlich kochendem Salzwasser bei kleiner Hitze 12 bis
15 Minuten mehr sieden als köcheln. Nüsse grob hacken. Restliche Butter in einer Pfanne zerlassen, Knödel aus dem Topf heben, kurz abtropfen lassen, in die Pfanne legen und in der Butter schwenken. Mit den Walnüssen und dem restlichen Bergkäse bestreuen.
Die Steinpilze in Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne in etwas Öl anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, aus der Pfanne nehmen. In der Pfanne 50 g Butter erhitzen, Schalottenwürfel hinzufügen und mit Weißwein ablöschen. Mit Geflügelfond auffüllen und auf ein Drittel reduzieren. Die restliche eiskalte Butter mit Hilfe eines Schneebesens langsam einrühren. Tomatenwürfel, Steinpilze und Petersilie in die Sauce geben und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Steinpilze auf 4 vorgewärmten Tellern anrichten und die Spinatknödel daraufsetzen.